Hospiz Stiftung Rotary Rodgau
Hospiz Stiftung Rotary Rodgau

Standort

Hospiz Bebauungsplan ist rechtskräftig OP 23.Feb18
20180223 Offenbach Post.pdf
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Die Stadtverordnetenversammlung stimmte am 6. Februar 2017 der Vorlage des Magistrates zu. 

 

Ein wichtiger Schritt für den Bau eines Hospizes ist gemacht: Am Montag haben die Stadtverordneten für den Verkauf eines rund 4000 Quadratmeter großen Grundstücks am Wasserturm an die Hospizstiftung Rotary Rodgau zugestimmt. „Es ist ein wichtiges Zeichen für die Ehrenamtlichen, dass das Parlament in weiten Teilen so wertschätzend mit dem Thema umgeht“, sagt Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) am Tag nach der
Abstimmung.
Lediglich die AfD hatte dagegen gestimmt, da die Lage nahe des Friedhofs „makaber“ sei. Eine Kritik, die von den anderen Fraktionen nicht geteilt wurde. Der Bedarf an einem Hospiz sei gegeben, für die größte Stadt im Kreis sei das Hospiz von besonderer Bedeutung, sagte etwa CDU-Fraktionschef Clemens Jäger.

 

Die Hospiz Stiftung Rotary Rodgau (HSRR) plant, auf dem Gelände neben dem Wasserturm eine stationäre Hospizeinrichtung zu bauen, die über zwölf Betten verfügt und von der Mission Leben, Darmstadt betrieben wird. Insgesamt ist eine Investition von 3.6 Millionen Euro geplant. Dem Ziel, bis zum Jahresende 2017 den Grundstock mit einem Stiftungskapital von einer Million zu erreichen, ist die Stiftung nun ein erhebliches Stück nähergekommen.

 

Kritik am Standort lässt die HSRR nicht unkommentiert: „Wir holen mit dem Bau des Hospizes am Wasserturm,unserem Wahrzeichen, das Thema Sterben zurück aus dem Abseits“. Nachdem voriges Jahr aus Naturschutz- und Infrastrukturgründen der geplante Standort in Rollwald aufgegeben wurde, entschied sich die Stiftung für den Platz am Wasserturm. „Wir wollen das Thema Tod und Sterben nicht schamhaft verstecken,
sondern es in die Mitte der Gesellschaft holen, wo es hingehört.“

 

Auch Veranstaltungen rund um den Wasserturm sind keine Belastung sondern eine Bereicherung. Die Anzahl der Veranstaltungen wird auf 3 bis 4 pro Jahr geschätzt. Darunter sind ein Umzug zur Fasnachtszeit zum Wasserturm und natürlich der Weihnachtsmarkt rund um den Turm. 

 

Weitere Veranstaltungen und Sammelaktionen sind gern gesehen. „Es wird ein Hospiz für die Menschen im Kreis, daher wäre es schön, wenn es in jeder Kreiskommune auch Veranstaltungen gäbe, um das Thema im Bewusstsein zu halten.

Vorlage an die Stadverordnetenversammlung
Auf den städtischen Grundstücken am Wasserturm, Flurstücke 247, 248/1 und 249/2 sowie 246 teilweise soll planungsrechtlich der Bau eines Hospizes ermöglicht werden.
Bebauungsplan Juegesheim Nr. 52 Am Wasse[...]
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